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Daniel Pflumm (* 1968 in Genf) ist ein Schweizer zeitgenössischer Künstler.

Leben und Werk Bearbeiten

Ab 1989 studierte er an der Fine Arts Columbia University in New York City sowie an der Hochschule für Künste in Berlin (1990-1996) als Masterstudent bei Wolfang Petrick und erhielt für seine künstlerische Tätigkeit den BDI - Preis im Jahr 1997. Pflumm lebt und arbeitet in Berlin.

Pflumm erlangte internationale Bekanntheit durch seine Leuchtkästen, in denen er Logos entkernt und zergliedert die somit in qualitativ neue Erscheinungsformen überführt werden. Mit Computeranimationen und Videoloops werden Logos in ihre strukturellen und farblichen Einzelteile zerlegt. Durch diese Gestaltungsweise macht Pflumm die Absurdität von Werbebotschaften, die Austauschbarkeit von Wünschen und dem eigenen Begehren sichtbar.

Einzelausstellungen (Auswahl) Bearbeiten

Gruppenausstellungen (Auswahl) Bearbeiten

  • 2009: „Talk talk – Das Interview als künstlerische Praxis, Kunstverein Medienturm Graz; „1. Biennale für internationale Lichtkunst“, Unna, Deutschland; „Berlin 2000“, Pace Wildenstein, New York, NY
  • 2008: „Visite: Von Gerhard Richter bis Rebecca Horn“, KAH - Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn; „alfadjur, men pa annat sätt, Eberhard Havekost, Robert Lucander & Daniel Pflumm“, Milliken Gallery, Stockholm
  • 2006/07: „Faster! Bigger! Better!“, ZKM – Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe
  • 2006: „This is America“, Centraal Museum Utrecht, Utrecht; „Anstoß Berlin – Kunst macht Welt“, Haus am Waldsee e.V., Berlin
  • 2005/06: „Lichtkunst aus Kunstlicht“, ZKM – Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe
  • 2005: „Art that Works, Catch Me/ Kunst Salon Belgrad“, Belgrade Cultural Centre, Belgrad
  • 2004: „Die Zehn Gebote“, Deutsches Hygiene Museum, Dresden; „Live“, Palais de Tokyo, Paris

Bibliografie Bearbeiten

KatalogeBearbeiten

  • 2004 „Pflumm Private“, Palais de Tokyo, Paris / Werke aus der Sammlung Boros, ZKM Karlsruhe, Ostfilder-Ruit, Hatje Cantz Verlag, 2004
  • 2003 „post production“, Hrsg. Nicolas Bourriaud uns Galleria Continua / „IN MEDIA RES“, Presses Universitaires de Rennes / Talking pieces, Hrsg. Gerhard Finckh, Ute Riese und Michael Vignold, Museum Morsbroich, Leverkusen
  • 2002 „Frequenzen (HZ) / Frequencies (HZ) – Audiovisuelle Räume/Audiovisual Spaces“, Hrsg. Max Hollein, Jesper N. Jorgensen, Schirn Kunsthalle, Frankfurt / „smax. Artistieke transformaties van commerciele beeld- en taalpatronen - een Duits-Nederlandse tentoonstelling“ / „Künstlerische Transformationen kommerzieller Bild- und Sprachmuster - eine deutsch-niederländische Ausstellung“, Hrsg. Stefan Rasche, Marcus Lütkemeyer, Villa de Bank, Enschede.
  • 2001 „Futureland“, Exh. Städtischen Museum Abteiberg Mönchengladbach (23.09.2001-06.01.2002) and Museum van Bommel van Dam Venlo (23.09.-02.12.2001) / „Tele(visions)“, Ausst. Kat. Kunsthalle Wien, S. 37/38.

Weblinks Bearbeiten


Fairytale kdmconfig.png Profil: Pflumm, Daniel
Beruf Schweizer Künstler
Persönliche Daten
Geburtsdatum 1968
Geburtsort Genf



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